14.09.25 - Eine weitere tolle Reise geht zu Ende

Als der Wecker um Viertel 4 klingelte, war ich selbstverständlich schon lange wach. Oder sowas ähnliches. Wenige Minuten später war ich startklar und auch das Yandex kam sehr schnell. Keine halbe Stunde später war ich am Flughafen. Die Schlange am Check-in war schon relativ lang und es gab keine Unterteilung in Check-in und nur Gepäckabgabe. Nicht mal Business-Class hatte eine eigene Schlange! Aber es ging dann doch recht schnell und das war auch die einzige Schlange. Bei der Passkontrolle und auch bei der Gepäckkontrolle stand quasi niemand an. Und so war ich schon über zwei Stunden vor Abflug durch. Sehr entspannt, laut Google-Bewertungen ist der Flughafen die Vollkatastrophe. Kann ich so nicht bestätigen. Auch der Pass wurde wieder sehr platzsparend gestempelt, da können sich andere Länder mal eine Scheibe davon abschneiden.

Das Bording ging dann genauso schnell und begann auch schon 20 Minuten früher als angekündigt. Hatte ich wohl auch noch nie. Wir hoben tatsächlich fast zur angegebenen Zeit ab. Die nächsten fünf Stunden verbrachte ich außer mit Essen mit vor mich hin Dösen. Ortszeit halb 10 landeten wir in Istanbul. Hier hatte ich drei Stunden Zeit und konnte mir eine der etwas bequemeren Ruheliegen erkämpfen.

Danach gab es eine Wanderung durch den riesigen Flughafen, mein Gate war doch eher ganz am Ende. Aber ich hatte ja Zeit. Auch dieser Flieger hob pünktlich ab. Ein Hoch auf Turkish Airlines, wie schon auf dem Hinflug gab es auch dieses Mal ein richtiges warmes Essen, obwohl wir nur zwei Stunden in der Luft waren.

Überpünktlich landeten wir um Viertel 3 in Prag. Europäische Passkontrollen gehen ja immer schnell, nur auf den Rucksack musste ich etwas warten. Als er endlich kam, war er klatschnass. Vielen Dank auch, offensichtlich hatten die das Gepäck zwar schnell ausgeladen, dann aber nicht geschafft, es die 20 Meter ins Trockene zu fahren… Natürlich war es die Rückseite, die durch war. Ich versuchte ihn ein bisschen mit dem Handtuch zu trocknen, war trotzdem ein Feuchtbiotop am Rücken.

Mit Bus und Metro ging es zum Bahnhof, inzwischen kann ich das auch ohne Googles Hilfe. Am Bahnhof kaufte ich mir im Baguette-Laden was fürs Abendessen und da ich noch eine knappe Stunde Zeit hatte, gab es auch einen Cappuccino Not-to-go.

Dann ging es zum Zug, der pünktlich um kurz nach halb 5 abfuhr. Jetzt sitze ich drin, versuche wachzubleiben und den Blog zu vollenden.

Da sind sie also wieder einmal vorbei, diese sechs Wochen, die am Anfang immer so unendlich erscheinen. Es war eine echt tolle Zeit in einer völlig neuen Gegend, ein Fazit wird es auch noch geben.

Aber wie immer ist ja nach der Reise vor der Reise. Die genaue Tagesanzahl hab ich zu Hause, aber in ungefähr 190 Schultagen sind ja schon wieder Sommerferien. Noch bin ich da völlig ideenlos. Oder falsch, viel zu viele Ideen geistern durch meinen Kopf… Aber zunächst einmal kommen ja die Weihnachtsferien und von denen trennt mich genau 96mal schlafen, dann geht’s in mein Lieblingsland!!!

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