13.09.25 - Letzter Tag in Taschkent
Der Zug fuhr pünktlich und diese Mal hatte ich ein Viererabteil. Leider nicht zu vergleichen mit Kasachstan, die Liegen sind auch hier nicht breiter und ich konnte aus Platzmangel nicht wirklich auf dem Bauch schlafen. Und die Lüftung war auch dieselbe Katastrophe in einem Wechsel aus sibirischer Kaltfront und Gaskratertemperaturen… So war ich wohl mehr wach als schlafend unterwegs. Wir kamen ziemlich pünktlich um kurz nach 7 an und ich kämpfte mich durch die Taxifahrer hinaus zu einem Yandex. Kurze Zeit später stand ich im Laurel Hotel. Das ist mit 40€ meine mit Abstand teuerste Unterkunft, allerdings bin ich hier in angeblich 7 Minuten am Flughafen und es gibt einen Pool.
Ich wurde sehr freundlich empfangen und durfte tatsächlich direkt mein Zimmer beziehen! Hammer, das hatte ich nicht zu hoffen gewagt! Außerdem konnte ich heute statt morgen das Frühstück mitnehmen, morgen geht der Flieger schon um 6.20 Uhr früh… So lag ich also um dreiviertel 8 nochmal im Bett und bin sogar kurz eingeschlummert.

Um halb 10 gings zum Frühstück. Außer mir war nur eine einheimische Großfamilie hier, ich vermute die hatten hier eine Familenfeier, da sie alle am frühen Nachmittag schick angezogen verschwunden sind. Nach dem Frühstück schnappte ich mir mein Notebook und lief zu einem nahen Café, wo ich bei einem Cappuccino die letzten beiden Blogs fertig machte und außerdem ein paar organisatorische Sachen erledigte.

Dann ging es wieder ins Hotel und an den Pool, wo ich die nächsten Stunden ganz faul verbrachte. Leider gibt’s auch hier keine Poolliegen, nur Stühle, die Poolumrandung war auf Dauer dann schon ziemlich hart…

Gegen halb 5 hatte ich genug. Ich zog mich an, lief zum nächsten Supermarkt – der gleiche, in dem ich schon das letzte Mal Vorräte eingekauft hatte – und gab bis auf etwa 30 Cent meine restlichen Som aus. Dann lief ich weiter zum Italiener meines Vertrauens. Zur Feier des letzten Tages gab es zur leckeren Pizza auch noch ein teures Glas Wein.

Satt und zufrieden ging es zurück. Jetzt ist es kurz nach 7, ich habe die meisten Sachen schon eingepackt. Heute Nacht klingelt der Wecker dann doch recht früh… Man mag es immer nicht glauben, aber auch sechs Wochen Sommerferien vergehen ganz schön schnell!
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