05.08.25 - Turgen Wasserfall und Issyk See
Heute Nacht hab ich so lala geschlafen. Das Bett ist zwar super bequem, aber von unten wars voll warm und von oben kam kalte Luft aus der AC. Mit Decke heiß ohne kalt… Kompliziert! Aber es war extrem ruhig.
Um kurz vor 8 stand ich auf, machte mich fertig und frühstückte eine Kleinigkeit. Nicht so mega, wenn man kein Eierfan ist… Dann lief ich los, ne Viertelstunde bis zum Pickup für die heutige Tour. Ich wurde schon vor der Zeit eingesammelt! Wir drehten noch eine kleine Runde durch die Start, dann waren wir zu zehnt. Guide Zhenis (Dsch…), eine belgische Pilotin, die momentan mit ihrer Tochter fliegt, zwei Inder und zweimal zwei Philippinos, die alle in den Emiraten leben. Lustige Mischung, aber alle mehr oder weniger nett. Zhenis machte das super, wir mussten uns nämlich gleich samt Hobby und Beruf vorstellen, so hatte man schnell eine Gesprächsbasis.
Zunächst einmal ging es knapp zwei Stunden östlich raus aus Almaty. Bei dem Verkehr hier kommt man da gar nicht so weit. Mit einem kurzen Stopp an einem Shop – leider ohne Kaffee – fuhren wir zunächst zum Bären-Wasserfall in der Turgenschlucht. Das liegt auf 1500m, die Luft war angenehm dort.
Dann liefen wir wieder zurück zum Parkplatz. Von dort fuhren wir wieder zurück in die Zivilisation und zu einem ziemlich großen Restaurant. Ich bestellte einen Grillspieß mit Pilzen, gut gewürzt, und leckeres frittiertes Brot, Baursaki oder so. Fluffige frittierte Teigbällchen, fehlte nur ein Dip dazu.
Nach dem Essen holte ich mir noch einen großen Cappu-to-go in meinem tollen Becher, dann fuhren wir weiter. Nun stand noch einer der vielen Seen hier auf dem Programm (der erste von 3-4, die ich besuchen möchte). Lake Issyk, ziemlich klein und auf 1700m, nicht zu verwechseln mit Issyköl, einem See 170km entfernt in Kirgistan, der deutlich größer ist. Der hier heißt übersetzt „Tür“ (ich traute meinem Russisch erst nicht, aber tatsächlich), der in Kirgistan „warm“. Lost in translation!
Wir parkten auf einem großen Parkplatz, der zum Glück recht leer war, und liefen vielleicht 15 Minuten eine geteerte Straße lang, auf der aber nur E-Tuktuks und E-Scooter fahren durften – für die Lauffaulen. Zhenis war ganz aus dem Häuschen, als er den See sah, meist ist der wohl nicht so hübsch, wir hatten wohl sehr viel Glück mit der Farbe.
Als alle Fotos im Kasten waren, liefen die Unfaulen von uns wieder zurück zum Bus. Inzwischen war es halb 4 und wir brauchten wieder fast zwei Stunden zurück in die Stadt. Die Fahrt verpennten aber die meisten, trotz Kaffee. Ich wurde wieder an der gleichen Stelle abgesetzt und lief zum Hostel zurück. Dort sicherte ich die Fotos, dann zog ich nochmal los ums Eck zu einem kleinen Abendessen. Der Laden hieß irgendwas mit Pivo, also Bier, erwies sich aber insofern als Enttäuschung, da es nur europäisches Bier gab. Und für ein Paulaner bin ich noch nicht lange genug unterwegs. Somit gab es Cola und Salat mit frittierten Auberginen. Leider irgendwie in einer Ketchup-ähnlichen Soße, sonst wäre es gut gewesen. Dann gings zurück ins Hostel, wo ich jetzt um kurz vor 8 am Blog sitze.
Morgen möchte ich in die Berge in der Nähe, sollte mit Bus und Seilbahn eigentlich klappen. Ich hoffe, das Wetter spielt da auch mit, es scheint immer auf späteren Nachmittag recht grau zu werden, also sollte ich vorher oben sein…
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